| Revolution in der Chiptechnik in Sicht |
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| Wissenschaft & Physik |
| Mittwoch, den 31. März 2010 um 22:45 Uhr |
Transistoren auf Nanodrähten könnten schon bald zu gigantischen Leistungssteigerungen führenAus dem Jahr 1925 stammt die Idee, die jetzt erstmals umgesetzt wurde: Transistoren ohne p-n Übergang, aufgereiht auf einem Nanodraht. Möchte man diesem Artikel glauben schenken, dann sind die so hergestellten Transistoren um Größenordnungen kleiner, schneller und energieeffizienter als die aus heutiger Fertigung. Dazu kommt, dass das Verfahren zur Herstellung deutlich einfacher ist als die heute verwendeten, sehr aufwändigen Lithografieverfahren. Doch wie schnell wird die Technik serienreif sein? Wann werden neue Fabriken gebaut? Wie kommen die ersten Chips auf den Markt? Technisch ist es offenbar möglich schon sehr bald neue Chips auf dieser Basis zu bauen. Doch wie schnell die Chiphersteller diese Technik etablieren ist auch eine wirtschaftliche Frage. Sicherlich möchten die großen Chiphersteller, die viel Geld in die "alte Technik" investiert haben, zunächst das Maximum aus der bestehenden Technik herausholen. Aber ich denke es wird nicht all zu lange dauern, denn die Nachfrage nach Miniaturisierung ist groß. Nicht nur der Mobilsektor würde sich über mächtigere und sparsamere Chips freuen und da auch investieren. All zu optimistisch bin ich dennoch nicht. Sicher schaffen es Intel und Konsorten irgendwie, die Technik so zu verzögern, dass es in ihr Geschäftskonzept passt. Eines ist gewiss: Die Befürchtung, dass das mooresche Gesetz in Gefahr gerät, weil Lithografie bald am Ende ist, kann über Bord geworfen werden. Quelle: Transistor im "Gartenschlauch"-Design für noch kleinere Chips |